Asbest im Gebäude –
oft nicht sichtbar
Asbest wurde über Jahrzehnte in unterschiedlichsten Baustoffen eingesetzt. Besonders bei älteren Gebäuden kann der Gefahrstoff deshalb an Stellen vorkommen, an denen er zunächst nicht vermutet wird.
Ob ein Material tatsächlich Asbest enthält, lässt sich in vielen Fällen nicht mit bloßem Auge feststellen. Bei Verdacht kann eine Materialanalyse Klarheit schaffen.
Nicht jedes asbesthaltige Bauteil muss automatisch entfernt werden. Solange fest gebundene Materialien unbeschädigt sind, kann unter Umständen kein unmittelbarer Handlungsbedarf bestehen. Kritisch wird es insbesondere bei Beschädigungen, Umbau-, Rückbau- oder Sanierungsarbeiten, wenn Fasern freigesetzt werden können.
Typische asbesthaltige Baustoffe
- Asbestdächer
Ältere Wellplatten und Asbestzement können Asbest enthalten. Bei Sanierung oder Rückbau übernehmen wir Demontage, sichere Verpackung und Entsorgung. - Eternitplatten
Ältere Fassaden- und Dachplatten können asbesthaltig sein und müssen beim Ausbau entsprechend vorsichtig behandelt werden. - Floor-Flex-Platten
Frühere Bodenbeläge können Asbest enthalten. Beim Ausbau schützen wir angrenzende Bereiche vor einer unnötigen Faserfreisetzung. - Asbesthaltiger Fliesenkleber
Auch Kleber in älteren Gebäuden können belastet sein. Vor Sanierungsarbeiten kann eine Materialanalyse sinnvoll sein. - Fensterkitt
Bei älteren Fenstern kann auch der verwendete Kitt Asbest enthalten und sollte nicht unkontrolliert entfernt werden. - Brandschutzplatten
Asbesthaltige Brandschutzplatten wurden früher in unterschiedlichen Gebäudebereichen eingesetzt und erfordern beim Ausbau geeignete Schutzmaßnahmen. - Nachtspeicheröfen
Ältere Nachtspeicheröfen können asbesthaltige Bauteile enthalten. ENVIROSAN unterstützt bei Demontage und fachgerechter Entsorgung. - Rohrisolierungen
Asbesthaltige Rohrdämmungen erfordern beim Rückbau eine besonders sorgfältige und kontrollierte Vorgehensweise.

Asbestverdacht?
Wir klären das.
Schildern Sie uns kurz, um welches Gebäude, Material oder Vorhaben es geht. Im kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch besprechen wir Ihre Situation und das sinnvolle weitere Vorgehen.

Sanierung und Entsorgung: Sicher geplant. Sauber umgesetzt.
Eine Asbestsanierung beginnt nicht erst beim Ausbau. Entscheidend ist ein strukturierter Ablauf – von der Einschätzung der Situation über die Absicherung des Arbeitsbereichs bis zur ordnungsgemäßen Entsorgung.
- Situation klären
Material, Umfang und Zugänglichkeit der betroffenen Bereiche werden zunächst beurteilt. Bei unklaren Baustoffen kann vor Beginn der Arbeiten eine Materialanalyse erforderlich sein. - Arbeitsbereich vorbereiten
Der Sanierungsbereich wird entsprechend der jeweiligen Situation abgesichert, damit angrenzende Bereiche während der Arbeiten geschützt bleiben. - Asbest kontrolliert entfernen
Die belasteten Baustoffe werden unter geeigneten Schutzmaßnahmen möglichst kontrolliert ausgebaut und für die Entsorgung vorbereitet. - Sicher verpacken
Asbesthaltige Materialien werden staubdicht verpackt und entsprechend den geltenden Anforderungen gekennzeichnet. - Fachgerecht transportieren und entsorgen
ENVIROSAN übernimmt den Transport und die Übergabe an zugelassene Entsorgungsstellen. Die Entsorgung erfolgt über die dafür vorgesehenen Entsorgungswege. - Entsorgung dokumentieren
Auf Wunsch erhalten Sie einen Nachweis über die ordnungsgemäße Entsorgung der belasteten Materialien.
Ob kleinere Maßnahme im Einfamilienhaus oder umfangreichere Sanierung in einer verwalteten Immobilie, einem Gewerbeobjekt oder öffentlichen Gebäude: Wir arbeiten mit klaren Abläufen, sauberer Ausführung und transparenter Kommunikation.


